ENERENT leistet mit mobiler Heizzentrale schnelle Hilfe nach Zugunglück

Bergung der umgekippten Kesselwagen durch entweichendes Propangas erschwert

Spezialeinheiten der Feuerwehr pumpten das in den umgekippten Kesselwagen befindliche Propangas ab. Das restliche Gas wurde kontrolliert abgebrannt, um die Waggons für die Bergung vollständig zu entleeren. Mittels einer mobilen Heizzentrale wurde aufgewärmtes Wasser über die Waggons geleitet. Damit sollte erreicht werden, dass das Propangas schneller vom flüssigen in den gasförmigen Aggregatzustand wechselt. Um die Berieselung der Waggons mit warmem Wasser sicherzustellen, unterstützte ENERENT die Einsatzkräfte und stellte eine mobile Heizzentrale mit 550 kW zur Verfügung. So konnte das Gas mit einem konstanten Druck verbrannt werden, bis die Waggons vollständig entleert waren und geborgen werden konnten.

Schnelle und direkte Hilfe in weniger als 24 Stunden

Nach der ersten Kontaktaufnahme durch die Feuerwehr am 19.11.2022 gegen 16 Uhr begann sofort die Klärung der technischen Details. Parallel wurde die Verfügbarkeit einer Heizanlage in der benötigten Leistungsklasse mit 550 kW und einer Trinkwasserleitung geprüft. Die Bestellung erfolgte noch am selben Abend und bereits um 13 Uhr des Folgetages sollte die mobile Heizzentrale an der Unglücksstelle eintreffen. ENERENT konnte die Anlage fristgerecht anliefern, die vorbereitenden Arbeiten zum Anschluss der mobilen Heizzentrale wurde von Spezialkräften vor Ort übernommen.