Großeinsatz nach Kraftwerksbrand in Nürnberg -Mit vereinten Kräften Wärmeversorgung gerettet-

Katastrophenalarm in Nürnberg

Die Schreckensmeldung über den Brand im Großkraftwerk Franken überraschte die Verantwortlichen am Montagabend. Schnell war klar, dass das Kraftwerk für einige Zeit ausfallen würde und man die Wärmeversorgung der betroffenen Haushalte mit mobilen Heizanlagen überbrücken musste. Die Stadt Nürnberg rief daher den Katastrophenfall aus und richtete Krisenstäbe ein. Die extremen, winterlichen Temperaturen im zweistelligen Minusbereich erschwerten die Lage zusätzlich und machten schnelles Handeln erforderlich.

13 Mobile Heizzentralen liefern 13,2 Megawatt

Bereits am nächsten Tag lieferte ENERENT die ersten Heizcontainer und Heizzentralen am Einsatzort in Nürnberg an. In enger Zusammenarbeit mit dem ortsansässigen SHK-Fachbetrieb Hofmann Haustechnik wurden die mobilen Heizzentralen an den jeweiligen Einsatzorten aufgestellt und in Betrieb genommen. Dabei hatte die Wärmeversorgung einer Klinik und zweier größerer Seniorenwohnheime oberste Priorität, da es sich hier um besonders sensible Bereiche handelte. „Innerhalb kürzester Zeit haben wir das fast unmögliche, möglich gemacht!“, kommentierte Werner Klier, Geschäftsführer bei Hofmann Haustechnik den Einsatz. 12 Monteure des SHK-Fachbetriebs und vier ENERENT-Servicetechniker arbeiteten rund um die Uhr und unter Hochdruck an der Aufstellung und Inbetriebnahme der insgesamt 13 mobilen Heizzentralen, die an unterschiedlichen Einsatzorten in den betroffenen Stadtgebieten aufgestellt wurden. Ein wichtiger Punkt war auch die Organisation der Brennstoffversorgung. Dafür kamen sieben mobile Heizöltanks zum Einsatz, die die mobilen Heizzentralen durchgängig mit Brennstoff versorgten. Die Heizungsfachleute der Firma Hofmann Haustechnik kümmerten sich im 24-Stunden-Dienst um den störungsfreien Betrieb der Anlagen und organisierten die rechtzeitige Nachbefüllung der Heizöltanks.

Erfolgreiche Zusammenarbeit

„Die Zusammenarbeit der beiden Firmen lief Hand in Hand. Hier profitierten wir von unseren guten Erfahrungen aus früheren, gemeinsamen Projekten. Für alle Beteiligten waren diese Tage eine große Herausforderung, die man nur mit vereinten Kräften bewältigen konnte.“, berichtete Klier über den außergewöhnlichen Großeinsatz im Februar 2021. Auch für den Vermietungsspezialisten ENERENT war die kurzfristige Bereitstellung und Lieferung so vieler mobiler Heizzentralen ein nicht alltäglicher Kraftakt, insbesondere, da dieser Notfalleinsatz mitten in der Hauptsaison für mobile Wärme passierte. „Wir sind es zwar gewohnt, im Notfall schnell zu handeln und Heizungsausfälle kurzfristig zu überbrücken, aber bei diesem Einsatz, wo es um die Bereitstellung und Lieferung einer so großen Anzahl mobiler Heizzentralen und Heizöltanks innerhalb kürzester Zeit ging, waren wir aufs Äußerste gefordert.“, so das Statement von ENERENT zu dieser außergewöhnlichen Rettungsaktion. Die mobile Notfallversorgung überbrückte für eine Woche die unterbrochene Fernwärmeversorgung in den betroffenen Stadtteilen.

Insgesamt kamen 13 mobile Heizzentralen mit einer Gesamtleistung von 13,2 Megawatt in Nürnberg zur Notfallversorgung zum Einsatz: